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Seit Jahren schreibt die Familie Steiner Jahresbriefe, um unsere Freunde, Verwandte und Bekannten auf dem Laufenden zu halten und so wenigstens noch schriftlich in Kontakt zu bleiben. Meist schreiben wir auch etwas über den Rustico. Nachfolgend die Auszüge:

1999

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Ein Hobby, das die ganze Familie teilt, ist unser Rustico im Tessin (er gehört zwar nicht uns). Dort darf man alles, was zu Hause weniger Rustico gefragt ist: nach Herzenslust Bäume fällen, stunden-lang feuern, dem Bach entlang strolchen und hineinfallen, zelten auf der Wiese und viel, viel spielen. Im vergan-genen Jahr haben wir deshalb den Weg nach Süden sicher fünfmal unter die Räder ge-nommen, nicht immer wurde die Schweizer Sonnenstube jedoch ihrem Ruf gerecht und wir kennen jetzt das Valcolla bei Regen, Schnee und manchmal Sonnenschein.
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2005

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Wir haben ... eine Homepage. ... Vorallem die Infos mit Reservationsmöglichkeit für den Rustico möchte ich noch etwas verbessern.
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2006

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Bei so vielbeschäftigten Kindern ist es auch nicht verwunderlich, dass die Benutzung und die notwendigen Arbeiten am Rustico ganz in den Händen von Hans und mir liegen. Neu hingegen ist, dass wir dank unserer Homepage das Tessinerhäuschen sehr häufig "fremdvermietet" haben und bis jetzt damit die allerbesten Erfahrungen machen. Alles ist immer in bester Ordnung und wenn einmal ein Schadenfall eintritt, dann sind die Launen des Wetters schuld und nicht die Mieter.
Rustico Rustico
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> vollständiger Jahresbrief 2006

2007

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Der Rustico war auch dieses Jahr recht gut belegt, auch wenn die vorgesehene Dauervermietung sich nicht ganz so entwickelt hat wie wir uns das vorgestellt hatten: eine Tessiner-Familie, die den Rustico nutzt wann immer er frei ist. Nun machen wir das wieder wie bisher, was sich ja bewährt hat. Wir selbst sind recht oft unten gewesen. Zum Teil als Zwischenhalt bei unseren Reisen nach Turin, zum Teil haben wir aber auch richtige Ferien im Tessin gemacht. Am Auffahrtswochenende
Ausssicht vom Monte San Giorgio Morcotebei Indeminieine Wanderung auf den Monte San Giorgio, ein UNESCO-Weltnaturerbe wegen den Fossilienfunden mit einer traumhaften Aussicht auf den Luganersee. Im Herbst dann eine ganze Woche Ausflüge und Wanderungen: So bin ich das erste Mal in Morcote und in Indemini gewesen, Orte die man kennt von Kalenderbildern und Geographieunterricht. Nono hat seine Aktienprofite grosszügigerweise in eine neue Pergola investiert. Die immer als Provisorium gedachte Holzkonstruktion war ja anfangs 2006 unter der Schneelast zusammengekracht und ist letzten Sommer dann zusammen mit Bernadette und Felix wieder geflickt worden. Nun aber haben wir eine richtige Tessiner-Pergola mit Granitstelen und Kastanienbalken.
Rustico neue PergolaDer Vorplatz hat wesentlich gewonnen, und die von Andy und Christiane eigens aus Leipzig angeschleppte Festbankganitur kommt voll zur Geltung.

Brennholz im SchopfEnde November dann noch ein letzter Einsatz zusammen mit Aeblis und Hans Jörg. Wir fahren ins Holz. Die alte und schon immer ein bisschen diffizile Kettenmotorsäge ist ersetzt worden und die neue hat ihren ersten Grosseinsatz bravourös überstanden. Wir haben die zweite Tanne, deren Spitze langsam in den Horizont hineinwuchs, und den 'falschen Chriesi' gefällt und weitestgehend verarbeitet. Der Schopf ist randvoll mit Holz und es darf weiterhin ohne schlechtes Gewissen gefeuert werden.



Racelette-RechaudGanz allgemein ist der Rustico in einem guten Zustand, die alten Klapp(er)stühle sind ersetzt worden, der kaputte Regisseurstuhl ist neu bezogen, es gibt neu einen Gartenschlauch, 2 vernünftige Gaslampen mit Piezozündung und ein herziges Racelette-Rechaud. Wir freuen uns bereits auf den nächsten Aufenthalt.
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Jahresbrief 2008 vom Rustico Guglielmetti     > pdf

Nachdem ich ihm schon einige Jahre in unserem Familienrückblick ein eigenes Kapitel gewidmet habe, wird er nun selbständig. Virtuell gibt es ihn ja schon lange, den rustico.guglielmetti. Manchmal kriegt man Mails von ihm. Real gibt es ihn schon längst, den Rustico, aber neuerdings gibt es einen Rückblick für unsere mehr oder weniger regelmässigen Rusticobesucher.
Rustico im 2008Geändert hat sich einiges. Silvio hat sein Eigentum am Rustico auf seine Kinder übertragen im Sinne einer Schenkung. Dies war gar nicht so einfach, da vorher die Eigentumsanteile unserer im Jahr 2005 verstorbenen Mutter erbrechtlich korrekt verteilt werden mussten und erst dann Vater seine Anteile übertragen konnte. Und all dies auf italienisch mit einem grossen Papieraufwand und vielen Unterschriften und Beglaubigungen. Nun gehört der Rustico also allen fünf Kindern zu gleichen Teilen, wobei Gabi mit einer Vollmacht die Verwaltung übertragen wurde.

Dies hat natürlich auch einiges über die zukünftige Nutzung zu reden gegeben. Da ändert sich nicht viel. Wir werden den Rustico weiterhin auch ausserhalb des Familienkreises zur Verfügung stellen, allerdings zu einem leicht höheren Preis von Fr. 15.- pro Übernachtung für Erwachsene.

Über das Jahr war der Rustico sehr gut besucht, sogar zwischen Weihnacht / Neujahr ist jemand unten gewesen, insgesamt 17 Besuche. Es ist ja auch unser Ziel, dass möglichst oft jemand unten ist und der Rustico belebt ist.

Wir sind im Herbst ausgiebig unten gewesen und sind mit dem Buch Magisches Tessin / Wanderungen zu Orten der Kraft unterwegs gewesen, haben Schalensteine aufgesucht, in alten Minen geschürft, eine Eremiten-Höhlen belebt,
alte Mine Eremitenhöhlealte MineDinosaurierrückenDinosaurierrücken bestiegen und ganz allgemein das Tessin genossen.

Nach wie vor versuche ich, die Homepage www.steinerhans.ch/rustico aktuell und auch attraktiv zu halten. Neu werde ich auch unsere Wanderungen als Wandervorschläge mit Hinweisen und Zeitangaben zusammenstellen, aber wahrscheinlich ist das gar nicht nötig. Wir stellen immer wieder fest, dass unsere Rusticobesucher das Tessin besser kennen als wir selbst.



Jahresbrief 2009 vom Rustico Guglielmetti     > pdf

Baum auf Weg gestürztEs geht ihm gut, dem Rustico Guglielmetti. Spektakuläres ist nicht vorgefallen. Beim ersten Mal war die Zufahrt etwas erschwert, da ein Baum auf den Waldweg gestürzt war. Zum Glück hatte ich gleich die Kettensäge im Auto.

Übers Jahr war er 14 mal besucht worden (2008: 17). Für die Sommerferien hatten wir mehrere Anfragen, da war er aber leider familienintern für eine längere Dauer reserviert, obwohl diese Benutzung dann recht kurz ausfiel.

Siebenschläfer im Schopf Katze zu Besuch Zu den speziellen Gästen zählen wir diverse Tiere. Die Sieben-schläfer haben sich mittlerweile im Schopf breitgemacht. Da nützt wohl auch das Löcher-stopfen kaum, am näch-sten Tag wäre da wohl ein neues Loch. Herzig sind sie ja. Und neuerdings kriegen wir Besuch von einer Katze. Sie fühlt sich schon so heimisch, dass sie unsere Chaya anfaucht und kurzerhand aus dem Haus vertreibt.

Baum auf Weg gestürtzt im TessinSeit der Güterzusammenlegung liegt unsere Feuerstelle eigentlich nicht mehr auf unserem Grund. Deshalb und weil der weite Weg mit dem Grillgut jeweils recht lang ist haben wir beschlossen, auf der östlichen Seite des Rusticos eine neue Feuerstelle zu bauen, integriert in eine Mauer, die auch den Wind abhalten soll. Na ja, sehr weit ist das Werk noch nicht gediehen. Immerhin ist es bei unserer Baumfällaktion nicht gleich wieder eingestürtzt. Im November ist nämlich die bewährte Holzfäller-Truppe (Familie Aebli, Hans Jörg, Hanna, Gabi und Hans) wieder zur Tat geschritten und hat zwei mächtige Bäume gefällt und gleich zu Scheitern verarbeitet. Der Schopf ist gerammelt voll.
gefällter Baum Holzfäller-Bande
Somit steht einem Besuch im 2010 im Rustico an einem warmen Ofen nichts entgegen.

Rustico beim Holzen



Jahresbrief 2010 vom Rustico Guglielmetti     > pdf


GrillstelleSie wächst, die Grillwand. Was letztes Jahr noch wie ein Steinhaufen aussah, ist mittlerweile eine richtige Feuerstelle geworden. Nun ja, oben fehlt noch ein sauberer Abschluss und links kann noch beliebig angebaut werden.
Grill in Betrieb







Übers Jahr war er 11 mal besucht worden (2009: 14). Während den Sommer- und Herbstferien auch für längere Zeit von Familien, die ihn übers Internet gebucht haben. Mitte Oktober war die Pfadi Trogen für ein Hängematten-Lager unten und haben ihn als ‚Basis' benutzt.

Im April hat Gabi einen ersten Anlauf mit Malen genommen und hat den grössten Teil des oberen Stockwerks neu gestrichen. Es würde sich lohnen, weiterzumachen, wie Figura zeigt:

oberes Geschoss vor dem malen  oberes Geschoss nach dem malen
Vorher                                                                 nachher

Draussen steht seit längerem ein Paar Ordonanzschuhe. Das sind meine Langzeit-Zersetzungsstudien betreffend der Schweizer Armee, im besonderen der Basis.
Ordonanzschuhe im März 2008  Ordonanzschuhe im April 2010  Ordonanzschuhe im September 2010
März 2008                                April 2010                                September 2010




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